Was lernen zwei junge Brasilianer von 132 deutschen Kindern?
Was lehrt uns eine Gemeinde in einer kleinen Stadt, in der wenige unsere Sprache und unsere Kultur kennen?
Was hat uns das Fussballtrainingslager, mit einer Sportart die Teil unseres Lebens ist, gelehrt? – Sehr viel!

Wir haben gelernt mehr Geduld zu haben, denn ihr hattet so viel Geduld mit uns, obwohl wir eine andere Sprache sprechen und einen anderen kulturellen Hintergrund haben.
Außerdem waren wir beeindruckt von der achtungsvollen Haltung gegenüber euren Mitmenschen und wie liebevoll ihr uns aufgenommen habt und mit uns umgegangen seid.
Wir haben einen neuen Blick für Gastfreundschaft bekommen, als wir mit offenen Armen empfangen und so herzlich aufgenommen wurden. Aufgrund der starken Aufmerksamkeit, die uns gewidmet war, haben wir uns anfangs sogar etwas unwohl gefühlt und uns geschämt.

In diesen wenigen Zeilen ist nicht die Zeit dazu alle Namen zu nennen, aber wir möchten uns bei allen Jugendlichen bedanken, die uns eine neue Sicht für Freundschaft gegeben haben. Danke für jeden Witz, jedes Lachen, jedes Gespräch, jeden Rat, jede Mitfahrgelegenheit und jede Umarmung!

Und zu Letzt möchten wir sagen, dass wir viel über Liebe gelernt haben. Wir haben gelernt Deutschland lieb zu haben. In jeder Umarmung, jedem Anlächeln und jedem festen Händedruck wurde die Ehrlichkeit dieser Gesten sichtbar. Wir konnten die Liebe Gottes durch euch spüren! Liebe in jedem Blick, Liebe in jedem Kommunikationsversuch mit uns, in jedem Torjubel und in jedem Kind, Erwachsenen und Senior.
Vielleicht endet unser gemeinsamer Weg an dieser Stelle oder es gibt noch ein Wiedersehen. Aber eins steht fest. In Wirklichkeit können wir das alles gar nicht wissen, denn wir sind abhängig von Gott!

Von Anfang an war es unser Wunsch euch die Gute Nachricht weiterzugeben. Gute Nachricht aus dem Wort Gottes, die uns Mut macht weiter zu gehen und uns zeigt, welches wunderbare Leben wir in Gott haben. Wir hoffen Spuren der Liebe, der Hoffnung und des Glaubens in euren Herzen hinterlassen zu haben.

Ihr fehlt uns schon, aber im Gebet bleiben wir verbunden.

Com amor, (In Liebe)
Rafael Peres (Moskito) und Marco Aurelio Ferreira

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